Mal ein Frühstück im Kleingarten?

Mein "grüner Freund" in Berlin-Schöneberg, hat viele leckere Wildkräuter, Hauskräuter und Blattgrün in seinem Kleingarten. So beglücken wir uns bei einem Treffen mit kleinen Überraschungen wie diesen ayurvedischen Pfandkuchen oder wie ich im Frühjahr ihn mit einem kleine Rohkosttorte überraschen konnte. Dazu gibt es immer wieder frischen Tee aus Brennnessel, Zitronenmelisse und was sonst gerade so wächst.  Stolz gehe ich mit einem Beutel Wildkräuter dann zurück in meine Stadtwohnung und mixe mir einen frischen grünen Smoothie.

Foto: privat

 

 Viele Kleingartenbesitzer sind momentan noch froh, wenn sie das "Unkraut" (unser Wildkraut) loswerden können, besonders den Giersch finden sie sehr lästig. Sie versuchen den Giersch mit Spaten zu zerstören oder reißen es büschelweise raus.

 

Und wir erkennen sofort die Kraft dieser Wildkräuter, ob Brennnessel,  Löwenzahn oder Frauenmantel.  Eine wahre Fundgrube findet sich in diesen Kleingärten. Vielleicht bringt ihr dann das nächste Mal zum Pflücken, einen selbstgemachten grünen Smoothie mit, damit der Besitzer erleben kann, wo sein "Unkraut" geblieben ist.

 

Wichtig ist auch das "Handwerkszeug" zum Pflücken, Stoffbeutel, Handschuhe, Schere. Die Wildkräuter sollten pfleglich behandelt werden, dann bleiben sie uns lange erhalten und andere Menschen haben auch etwas davon.

 

Zur Inspiration habe ich noch ein paar Wildkräuterfotos mitgebracht:

  • "Johanniskraut" mit seinen gelben Blüten, er ist für aller Art Verletzungen, Außen als Johanniskrautöl (bei Verletzungen) wie Innen (Seele und Psyche) , zuständig.  
  • "Wickenkraut" auch Platterbsen-Wildkraut genannt, sie schmecken leicht nach Erbsen. Die Blüten und Blätter können für den Salat,  für Suppen und frisch hergestellten Quark benutzt wurden. Im Herbst kommen die Schoten, die sich schwarz färben. Wenn man sie berührt, knacken sie auf und "schießen" ihre Samen in alle Richtungen.
  • Der "Gute Heinrich",  seine Blätter lassen sich wie Spinat nutzen. Leider gibt es ihn nur noch sehr selten, ab und an noch in Bayern.

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